Wie Du mit dieser Technik Wege findest – statt Probleme

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die Jour Fix Technik 

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vielleicht kennst Du das? Findest Du in manchen Angelegenheiten  eher Gründe etwas nicht zu machen ? Oder siehst Du zuerst die Probleme bei einer Thematik? Obwohl Du eigentlich eher nach Wegen suchen solltest?

Das Thema kam auch in den vergangenen Wochen bei mir auf und ich dachte, wenn ich das hinbekomme, dann mache ich daraus gleich einen Artikel. Denn das könnte auch für Dich interessant sein.

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neuronale Vernetzungen & Autobahnen

Auch ich habe in der Vergangenheit oft erlebt, dass sich das Suchen nach Möglichkeiten in der Umsetzung viel leichter anhört, als es dann tatsächlich ist. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es geht und es manchmal nur “Anfangsschwierigkeiten” sind. (quasi: “der Motor ist noch nicht warm glelaufen”) Der Vorteil, wenn wir dann einmal auf Schiene sind. Dann haben wir quasi eine “mentale Umprogrammierung” gemacht und unser Gehirn hat neue Verknüpfungen gebildet. Und zwar neue “Regelkreise” die auf Lösungen ausgerichtet sind.

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Dieses Festigen der neuen neuronalen Bahnen braucht allerdings Zeit. Oder würdest Du mit Deinem Auto einen ganz schmalen  holprigen Fahrradwaldweg der Autobahn vorziehen? Die meisten eher nicht. Denn der neue Fahrradwaldweg muss erst einmal ein paar Mal befahren werden, bevor er sich bei uns als sichere Strecke verankert. Und wenn wir jahrelang nur in den Problembereichen (neuronale 4 spurige Autobahnen) gedacht haben, dann braucht das umgewöhnen einbisschen Zeit. Und den einen oder anderen “Anstupser” um sprichwörtlich “in Fahrt” zu kommen.

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Doch diese Umprogrammierung lohnt sich, denn wir können in Zukunft gleichzeitig dieses neue Denken für unseren anderen Lebensbereiche anwenden. Und hierfür kann die Jourfix Technik für Dich eine Hilfestellung sein.

Natürlich benötigen tieferliegende Blockaden mehr Aufmerksamkeit entblockierende techniken (wie z.B. eine kinesiologische Sitzung oder MFT) und zusätzliche Aufmerksamkeit. Aber mit diesem Training kannst Du jederzeit beginnen. Einzig was Du brauchst ist eine ungesörte Stunde pro Woche.

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Jour Fix-Technik

Ich habe mir für mein Thema (mehr Freizeit frei zu planen, um Tanzen zu gehen) 1 Fixtermin pro Woche eingeplant. Und diesen konsequent ein paar Wochen eingehalten (Meine Empfehlung mindestens 6 Wochen – also 1,5 Monate). Stelle Dir also vor Du hast jede Woche ein heißes “Date” mit Deinem Ziel. 😊

Ich bin für diese eine Stunde zu meinem Lieblingsbäcker gegangen und habe mir dort einen Cafee gegönnt. Für mich ist der Ortswechsel wichtig und gut gewesen, um ganz sicher zu sein, dass ich mich auf gar keinen Fall ablenken lassen kann. Doch dass ist nicht für jedejeden wichtig. Das was wichtig ist: Im Idealfall sind das Handy, Facebook, Pinterest,Whatsapp, Skype (usw) und Email  zu dieser Stunde ausgeschaltet. (Einzige Ausnahme: Internet für Recherchezwecke zu Deinem Ziel.)
In dieser Stunde geht es nur und ausschließlich (!) um die Beschäftigung damit wie Du Dein Ziel doch erreichen kannst. (Das ist der Zeitunkt, wo wir auf dem Fahrradwald-Trampelpfad den Grundstein für eine 4 spurige Autobahn legen).

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Und ja. Am Anfang kann es mühsam sein. Doch wenn Du dranbleibst, wirst Du immer mehr spüren und erkennen, dass sich Ideen und Zugänge immer leichter einfinden. Und sogar kreative Ideen dabei sind, an die Du anfänglich nie gedacht hättest.

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Was brauchst Du…?

💡einen fixen Termin in Deinem Kalender (mindestens) 1 Stunde pro Woche*
💡einen eigenen Ort wo Du ungestört bist (das kann auch der gemütliche Ohrensessel sein)
💡(und für manche) Diszplin
💡 Optional: Ein Heft, Collegeblog oder Projektbuch

*Lieber weniger Zeit dafür regelmäßig und konsequent dabei bleiben. Die frequenzen können auch häufiger sein – länger wie eine Woche würde ich aus meiner Erfahrung nicht empfehlen.

In dieser Stunde sammelst Du ALLE Gedanken zu dem Thema ein.

Egal ob es um das Finden von neuen Einsparungsquellen beim Haushaltsbudget geht, das Finanzieren Deiner Traumreise, mehr Delegieren für mehr Freizeitaktivitäten, Hausbau oder Bewerbungen schreiben. Hier sammelst Du einmal ALLES was Dir einfällt.
Einsteigerfragen könnten sein, ob es Internetseiten gibt die dazu weiterhelfen, Experten oder Freunde, die Du fragen könntest. Gibt es Bücher vielleicht ? Was hast Du schon gemacht? Was könntest Du Dir noch vorstellen zu machen? Wer hatte in der Vergangenheit schon einmal ein ähnliches Thema und kann Dir hier einen Tipp geben ?

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Alternativer Zugang: Reverseengineering 😉

Stelle Dir vor Du bist bereits bei Deinem Ziel angelangt und dann einen Schritt zurück. Was ist da? Dann gehe noch einen zurück. Und noch einen ?
Welche Schritte haben Dich zum Ziel geführt?

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Du kannst dann bereits umjustieren, zensurieren und strukturieren. Einzige Bedingung ist: Dran bleiben. ( und auch das ist eine gute Übung für “wie kann ich mich selbst motivieren, wenn es wirklich einmal einen “Hänger” geben sollte?” 😉 )

Mit diesen Einstiegsfragen, kann dann schon so manch eine Stunde gefüllt werden. Und der erste Stein ist ins Rollen gebracht. Es geht darum den Anfangswiderstand zu überwinden und sich “warmzulaufen”. Danach bekommt das Thema häufig eine eigene Dynamik und entwickelt sich bei einigen Menschen sogar zu einem spaßigen Projekt.

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In meinem Fall ging es um das Tüfteln eines neuen Zeitplanes. Um das Delegieren & Optimieren, um Zeit zu haben um Tanzen zu gehen. Und hier habe ich verschiedeneste Dinge in Erwägung gezogen um sicherzugehen, dass ich meine 2 Abende pro Woche hierfür Zeit haben werde.
Wenn Du nun z.B. Deine Traumreise finanzieren möchtest, kommst bei Deinem Brainstorming am Anfang auf Punkte wie: “Reiseangebote einholen und vergleichen”. In der 3. und 4. Jour-Fixeinheit könnten jedoch auch Ideen dabei sein wie: “Reiseveranstalter kontaktieren und Kooperation anbieten (Reiseblogwerbung + Instagram gegen Vergünstigung). Was würde ich brauchen, um das mit einem guten Gefühl vorschlagen zu können?

Häufig sind die Ergebnisse nach einer gewissen Zeit erstaunlich kreativ – Und das ist das erste Ergebnis unserer Superwundermaschine – dem Gehirn. Die ersten neuronalen Autobahnen, die wir hier befahren dürfen. Und spätestens jetzt beginnt bei vielen das Thema Spaß zu machen 😊

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Deine nächsten Schritte

1. Reserviere Dir einen fixen Termin in Deinem Kalender (mindestens) 1 Stunde pro Woche*
2. Suche Dir einen passenden Ort, wo Du Dich ungestört auf Dein Thema “einlassen” kannst
3. und bleibe 4-8 Wochen auf diesem Kurs
4. Optional: Ein Heft, Collegeblog oder Projektbuch

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Und wenn sich trotz etlicher Versuche noch keine Fortschritte einstellen, freue ich mich übe r Deine Kontaktanfrage gemeinsam zu schauen, was es braucht damit Du  in fahrt kommst. Melde Dich dazu einfach zu einem unverbindlichen – und kostenlosen Vorgespräch via Skype an.